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09.07.2005
Tradition als Fundament für die Zukunft
Mit dem Sieg der Studentenverbindung Schweiz. Akademische Turnerschaft auf die Distanz 300 und 25 Meter und dem gemütlichen Zusammensein endete der Akademikertag am Eidgenössischen in Frauenfeld.
«Dieser Tag ist nicht ein Wettkampf mit anschliessendem gemütlichen Beisammensein, sondern eine Zusammenkunft mit einem Schiesswettkampf und anschliessendem gemütlichen Beisammensein, meinte der Chef dieses Anlasses», Adolf Josef, Wängi, von der Verbindung Kyburg Zürich. Total nahmen rund 200 Gewehr- und 100 Pistolenschützen teil. Jürg Kessler, Altherren-Präsident des Schützenvereins Schweizerischer Studierender (SSS), begrüsste die schiessenden Couleuriker zum Absenden im VIP-Zelt des Festzentrums. Kessler freute sich, dass die Teilnehmerzahlen gegenüber dem letzten Eidgenössischen Schützenfest in Bière bei den Pistolenschützen um 50 Prozent und bei den Gewehrschützen um 90 Prozent angestiegen seien. «Damit haben wir nach Jahren des Rückgangs wieder die Teilnehmerzahlen von 1990 in Winterthur erreicht. Ich bin überzeugt », so Kessler, «dass Schiessen auch heute noch ein Breitensport ist, wenn wir alle in den Vereinen die initiativen und engagierten Jungen und nicht mehr ganz Jungen pflegen und fördern.»
«Die Tradition des Schiessens ist auch in Zeiten der verstärkten Orientierung hin zum Sportschiessen immer noch von grosser Bedeutung. Traditionen pflegen heisst nicht, dass ich nur zurückschaue und über neue Situationen klage», meinte Jürg Kessler. «Traditionen pflegen, auf dem bestehenden Wissen aufbauen und mit neuem Wissen ergänzen, ermöglicht uns künftige Probleme zu lösen. Die Tradition ist das Fundament für die Zukunft. Nur stänkern und alles Bisherige zu verdammen, führt nicht zum Ziel. Wer baut ein Haus, ohne dass er dieses fundiert? Wer baut ein Haus nur mit einem Fundament? Mir kommt ein anderes Bild zu diesem Thema in den Sinn», meinte Kessler zum Schluss: «Für ein gutes Schiessresultat bedarf es einer gewissenhaften Schützenstellung hinten im Schützenstand. Damit ich ins Schwarze treffe, muss ich nach vorne sehen.»
Eine Lebensgemeinschaft
OK-Präsident Philipp Stähelin sprach ebenfalls den Zusammenhalt und die Gemütlichkeit an, betonte aber gleichzeitig, dass Schiessen und die Politik den Kanton Thurgau geprägt habe. Schiessen diene der Integration, besonders im Thurgau. Es sei wichtig, dass Eidgenössische die Schweizer zusammenführe, sei der Zusammenhalt in der kleinen Schweiz doch von grosser Bedeutung.
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Schlussbericht Eidg. Schützenfest Frauenfeld 05
Der Schlussbericht des Eidgenössischen Schützenfestes Frauenfeld 05 liegt zum Download bereit.
Download Schlussbericht
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